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Dienstag, März 31, 2020

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Branchenforum Tourismus in Travemünde

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Der Tourismus in Travemünde entwickelt sich und weitgehende Veränderungen müssen zukünftig geschehen. 70 Teilnehmer haben sich im Arosa eingefunden und Vorschläge erarbeitet.

Der Prozess zur Erstellung des neuen Tourismuskonzeptes Lübeck.Travemünde 2030 (TEK), das die touristische Ausrichtung der Hansestadt und des Seebades Travemünde für die kommenden zehn Jahre fortschreibt, ist in voller Fahrt und das Interesse am II. BRANCHENFORUM.TOURISMUS mit Fokus Seebad Travemünde am 18. Februar 2020 war groß. Über 70 Teilnehmer:innen aus der Tourismusbranche der Hansestadt Lübeck haben auf Einladung der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) und des Kurbetriebs Travemünde (KBT) am zweiten Beteiligungsformat für die Branche im A-ROSA Travemünde, in dessen Fokus insbesondere das Seebad Travemünde stand, teilgenommen.

Wirtschafts- und Sozialsenator Sven Schindler und der LTM-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Puschaddel begrüßten die Teilnehmer:innen des Branchenforums. Für Sven Schindler hat die Fortschreibung des TEK aufbauend auf dem Erfolg der letzten Jahre hohe Priorität: „Wir entwickeln eine neue Zukunftsvision, mit der wir den bisher vorwiegend quantitativ ausgerichteten Wachstumspfad des TEK verlassen. Wir setzen zukünftig auf eine Qualitätsstrategie, die langfristig den Erfolg und die Wirtschaftskraft aus dem Tourismus für Lübeck und Travemünde sichert. Ziel des TEK 2030 ist es, die Angebote für unsere Gäste weiter zu verbessern und gleichzeitig die Lebensqualität in der Stadt und im Seebad noch deutlicher zu fokussieren.“ Klaus Puschaddel erklärte: „Das Tourismuskonzept 2030 soll mit Augenmaß arbeiten, die derzeitigen Akteure stärken und ein gesundes und verträgliches Wachstum möglich machen. Die Kapazitäten sind geschaffen, nun müssen Erlebnisqualität und begleitende Infrastruktur folgen. Nur so kann die Wertschöpfung pro Gast gesteigert werden und die Wirtschaftskraft des Tourismus sinnvoll erschlossen werden.“

LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas und Dr. Andrea Möller vom dwif stellten die Ergebnisse der Analysephase inklusive Bürger:innen- und Branchenbefragungen, die daraus resultierenden Handlungsschwerpunkte für die Zukunft der Tourismusentwicklung in Travemünde und die Markenstrategien für Lübeck und Travemünde vor. „In Zukunft gilt es, dem Städtereiseziel Lübeck und dem Seebad Travemünde noch fokussierter gerecht zu werden – als zwei verschiedenen Reisezielen mit profilierten Strategien und Zielgruppen,“ erläuterte Christian Martin Lukas die geplanten Markenstrategien. „Travemünde profitiert doppelt: als wertvoller Bestandteil der Marke Lübeck, aber auch als lebens- und liebenswertes Seebad in der Marke Ostsee des OHT.“ Im Anschluss präsentierte Katja Lauritzen, Geschäftsführerin des Ostsee Holstein Tourismus e.V., die Marke OSTSEE und ihre Strategie. Das oberste Leitprinzip dabei laute: Die Ostsee steht für unbeschwerten Urlaub mit leichtem Zugang zu facettenreichen Erlebnissen für eine sorgenfreie Zeit, so Katja Lauritzen. Zielgruppen seien die sogenannten „Entschleuniger“ und „Natururlauber“. Neben den fachlichen Beiträgen zum TEK 2030 übernahm Dr. Andrea Möller vom dwif auch die Moderation des Forums. Im Anschluss erfolgten Gesprächsrunden zu Zukunftsthemen und Produktkreationen Travemünde mit allen Teilnehmer:innen des Branchenforums.

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